Für wen
Für Händler, die im Checkout mehr steuern wollen als Shopify von sich aus erlaubt: PayPal ganz oben, Rechnung nur für Stammkundinnen, Vorkasse erst ab einem Betrag, in der Schweiz eine andere Reihenfolge als in Deutschland.
Was die App macht
- Grundreihenfolge. Du trägst Zahlarten ein, etwa „PayPal“ und „Rechnung“. Sie stehen im Checkout ganz oben, in dieser Reihenfolge. Alle anderen folgen dahinter so, wie Shopify sie sortiert.
- Regeln. Eine Regel hat Bedingungen und eine Aktion. Die Aktionen: ausblenden, nur zeigen, wenn …, eigene Reihenfolge und umbenennen.
- Bedingungen. Kundin (hat einen Tag oder nicht, Zahl der Bestellungen, bisheriger Umsatz, angemeldet oder Gast), Warenkorb (Zwischensumme ohne Versand, Produkt mit Tag, Geschenkgutschein, nur Artikel ohne Versand, Abo-Artikel), Land, Sprache und Versandart. Je Regel gilt „alle Bedingungen müssen zutreffen“ oder „eine reicht“.
- Probelauf. Du trägst ein, wer kauft und was im Warenkorb liegt. Die Seite zeigt sofort, welche Zahlarten der Checkout zeigt und welche Regel jeweils greift. Gerechnet wird mit dem Stand der Seite, auch vor dem Speichern.
- Sicherheitsnetz. Würden die Regeln in einer Lage jede Zahlart ausblenden, blendet die App keine aus. Ein Checkout ohne Zahlart wäre schlimmer als eine Regel, die einmal nicht greift.
- An- und ausschalten. Ausgeschaltet bleibt alles gespeichert, und der Checkout zeigt die Zahlarten wieder so, wie Shopify sie sortiert.
Die Oberfläche gibt es auf Deutsch und Englisch, je nach Sprache deines Shopify-Admins.
Wie sie arbeitet
Die Regeln rechnet Shopify selbst, im Checkout, mit einer Shopify Function. Deine Einstellung liegt in deinem Shop, an der Zahlungsanpassung, die die App anlegt. Unser Server ist nur für die Einstellungsseite da. Er bekommt keine Bestellungen, keine Warenkörbe und keine Kundinnen zu sehen.
Die App braucht genau zwei Rechte: Zahlungsanpassungen lesen und bearbeiten. Sie setzt kein Pixel und liest keinen Namen, keine Adresse und keine E-Mail.
Was sie bewusst nicht macht
- Keine Gebühren je Zahlart und keine Zahlungsziele.
- Keine Bedingungen auf Kollektionen, Rabattcodes, Postleitzahl, Bundesland, E-Mail oder Uhrzeit.
- Keine Reihenfolge der Express-Knöpfe oben im Checkout (Shop Pay, PayPal, Apple Pay, Google Pay). Die legt Shopify fest.
- Keine Wirkung in Shop Pay und am Point of Sale. Dort wendet Shopify Zahlungsanpassungen nicht an.
- Keine neuen Namen für Zahlarten, deren Name ein Logo ist, etwa Shop Pay, Apple Pay oder Google Pay. Das lässt Shopify nicht zu.
Grenzen
Die Regeln laufen in jedem Checkout. Shopify gibt einer Function dafür ein festes Rechenbudget. Damit die App sicher darunter bleibt, gelten höchstens 10 Regeln, je Regel 5 Bedingungen und 10 Zahlarten, 10 Einträge in der Grundreihenfolge, 20 verschiedene Zahlart-Namen, 20 Kunden-Tags und 2 Produkt-Tags. Mehr dazu in der Hilfe unter „Grenzen“.